Yogis wissen den Kopfstand schon lange als eine der anspruchsvollsten, aber auch gesündesten Übungen zu schätzen. Für Ungeübte bringt der Kopfstand aber leider manchmal eine körperliche Belastung mit sich, welche die gesunden Eigenschaften wieder ein wenig trübt.
Da sich das gesamte Gewicht des Körpers während des Kopfstandes auf die Schultern und die Halsmuskulatur verteilt, entstehen in manchen Fällen Schmerzen und Verspannungen. Da hilft auch eine weiche Matte wenig. Eine neue und innovative Idee, im Jahr 2009 mit dem Trendpreis ausgezeichnet, ist der Yogahocker.
Der Yogahocker ist so konzipiert, dass sich das Gewicht des Körpers angenehm und sanft auf die seitlichen, gepolsterten Stützen verteilt. Schultern und Nacken werden entlastet, die energetischen Wirkungen des Kopfstandes können sich dank Yogahocker nun voll entfalten. Die meisten Menschen kennen den Kopfstand als Turnübung aus dem Turnunterricht in der Schule, aber leider wissen auch viele Menschen gar nicht wie gesund der Kopfstand ist.
Im Yoga ist er seit vielen Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Yogaübungen und auch eine der anspruchsvollsten Yogaübungen. Im Ashtanga Yoga ist der Kopfstand fester Abschluss einer jeden Übungsreihe. Es gibt Situationen im Leben, da scheint man sich festgefahren zu haben. Alte Denkweisen erbringen nicht den gewünschten Erfolg, es geht nicht vor und nicht zurück. Gerade in solchen Situationen kann der Kopfstand eine wertvolle Hilfe darstellen.
Die Gedanken und Denkweisen werden sprichwörtlich auf den Kopf gestellt und können sich neu ordnen. Neue Sichtweisen und damit auch neue Wege werden frei und erlauben neue Schritte nach vorne. Aber auch für die körperliche Gesundheit ist die Ausübung des Kopfstandes sehr förderlich. So wird zum Beispiel die Lunge gut durchblutet und damit die Atemfunktion optimal angeregt.
Autor: Julia Weise-Holtgräwe
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