Nachwuchserfinder – kleine Genies mit großen Leistungen
Eingestellt vor 432 Tagen von findur
Der Volksmund birgt bekanntlich einen unerschöpflichen Schatz an Lebensweisheiten. So lautet auch die bekannte Maxime: „Was Hänschen nicht kann, lernt Hans nimmermehr“, die uns sehr nachdenklich stimmen sollte. Demnach ist es ausgeschlossen, als Erwachsener etwas zustande zu bringen, was man nicht schon als Kind erlernt hat. Damit stellt sich die Frage, ob dieser Grundsatz auch auf Erfinder zutrifft. Waren nicht alle namhaften Erfinder zum Zeitpunkt ihrer Entdeckungen schon reichlich erwachsen, wenn nicht sogar im fortgeschrittenen Alter? Dies würde bedeuten, dass es sich bei Erfindern um die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt, handelt. Weit gefehlt, denn es gibt sie tatsächlich, die Nachwuchserfinder. Die jungen Genies, die sich in ihrem Äußeren übrigens keineswegs von den übrigen Vertretern ihrer Altersgruppe unterscheiden, überraschen mit ihren Erfindungen, die sie im Rahmen von Wettbewerben in Schulen oder überregionalen Veranstaltungen dem staunenden Publikum vorstellen.
Kleine Erfindungen; wie ein neuartiger Flaschenverschluss, der ein Entweichen der Kohlensäure aus dem Getränk verhindert, sich selbst erwärmende Schuheinlagen oder ein Strandkorb, der von innen zur Umkleidekabine umgebaut werden kann, sind Beispiele für den Erfindungsreichtum jugendlicher Entdecker. Um diese Lust am Erfinden auch gebührend zu würdigen, werden die jungen Talente mit Preisen, Stipendien und Auszeichnungen belohnt und zum Weitermachen angespornt. Die Erfindergemeinschaft „Beste Nachwuchserfinder“ prämiert jährlich die herausragenden Entdeckungen junger Erfinder, deren Werke von einer fachkundigen und kritischen Jury begutachtet und bewertet werden. Sicherlich sind die nicht unbeträchtlichen Geldpreise ein großer Ansporn, um eifrig weiterzuforschen, doch darf man dabei den mit diesem Wettbewerb angestachelten Ehrgeiz und den Wunsch, sich bald wieder einmal auf so fundierte Weise hervorzutun, keinesfalls unterschätzen.