Bauchdeckenstraffung gegen Schwangerschaftsstreifen?
Eingestellt vor 232 Tagen von Artikel-Basis
Der Bereich der Schönheitschirurgie hat in den letzten Jahren einen deutlichen Boom erlebt. Vorgemacht wird es in den USA, wo man sich auch den letzten und kleinsten Makel weg operieren lässt, manchmal bis zur Unkenntlichkeit, aber dies ist wohl Ansichtssache. Auch in Deutschland sind Nasenkorrekturen, Brustvergrößerungen und andere kosmetische Maßnahmen kein Tabuthema mehr. Hier machen es die Prominenten vor, aufgespritzte Lippen, begradigte Nasen und plötzlich vergrößerte Busen gehören heute zum Schönheitsideal mancher Menschen. Unterstützt wird der Rummel noch durch passende Fernsehsendungen, in denen das hässliche Entlein plötzlich zum schönen Schwan wird. Ob, wann und wo man sich dementsprechend operieren lässt, das ist sicherlich eine ganz persönliche Entscheidung, dass es darunter auch falsche Versprechungen gibt ist Fakt.
Eine Bauchdeckenstraffung gegen Schwangerschaftsstreifen ist einer der Möglichkeiten, welche sich als zweifelhaft ansehen lassen. Durch die Bauchdeckenstraffung wird versprochen, dass die Hautrisse beseitigt werden. Ob dies nun wirklich eine sinnvolle Maßnahme ist lassen wir an dieser einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass man der unschönen Begleiterscheinung einer Schwangerschaft schon im Vorfeld gezielt entgegenwirken kann. Vitaminreiche Ernährung, Sport und Massagen können die Hautdehnungen zwar nicht komplett ausschließen, aber immerhin reduzieren.
Betroffenen Frauen sei geraten, dass auch eine Bauchdeckenstraffung nicht zu 100% garantieren kann, dass sie Streifen komplett verschwinden, weiterhin gehört diese Form der kosmetischen Operation zu Risikoreichsten Schönheitsoperationen und der Eingriff muss selbst bezahlt werden. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht und diese können sich schnell auf ein paar Tausend Euro belaufen. An dieser Stelle sollte man sich den Kosten- Nutzen Faktor genau überlegen und die Dehnungsstreifen vielleicht als natürliche Begleiterscheinung einer Schwangerschaft ansehen.
Julia Weise-Holtgräwe
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